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„Mauern aus Papier“ 7″-Vinyl im Shop!

Über Helgen

Helgen – Mauern aus Papier 7“ (von Rasmus Engler)

„Ein Glück, dass ich noch steh’“.
Alt und grau und von allem, was sich neu nennt, bis ins Mark angeödet, so sitzt man also da und vergammelt im Elfenbeinturm der eigenen Ignoranz. Hätte nicht vor einiger Zeit der allesmitbekommende Gitarrist meiner kleinen Band, nennen wir ihn mal König Wilhelmsburg, mit gelinder Begeisterung von dieser jungen Band aus der Stadt, wo wir wohnen, berichtet: mir wäre etwas entgangen.

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Über Helgen

Helgen – Mauern aus Papier 7“ (von Rasmus Engler)

„Ein Glück, dass ich noch steh’“.
Alt und grau und von allem, was sich neu nennt, bis ins Mark angeödet, so sitzt man also da und vergammelt im Elfenbeinturm der eigenen Ignoranz. Hätte nicht vor einiger Zeit der allesmitbekommende Gitarrist meiner kleinen Band, nennen wir ihn mal König Wilhelmsburg, mit gelinder Begeisterung von dieser jungen Band aus der Stadt, wo wir wohnen, berichtet: mir wäre etwas entgangen.
Helgen nennt sich die Band also. Keine Farbe, keine Steine, keine Waffe o.s.ä. als Bandname: Helge, Timon und Niklas betrachten das popkulturelle Treiben offenbar aus einer gewissen Distanz. Beim ersten gemeinsamen Konzert mußten wir uns begeistert zeigen vom unprätentiösen Auftreten der Musikanten: die wollten zwar was, aber eben nicht mit verbissenem Gesicht und übertriebener (und also lächerlicher) Beflissenheit und Selbstüberhöhung den Blick nur nach oben wenden. Trotz beneidenswerter musikalischer Fähigkeiten präsentiert die Band auf der Bühne zuvörderst eine wirklich mitreißende Spielfreude; aufwendig vorformulierte Ansagen mit eingebauter Schielung auf größtmögliche Wirkung bleiben gänzlich aus.
Mit „Mauern aus Papier“ erscheint nun eine neue Kleinschallplatte. Eine kleine Schallplatte, die eben zuerst nur das ist: Sieben Zoll Musik, das zweite tonträgerische Lebenszeichen einer Band, die sich zwar durchaus ernst nimmt, aber keine Staatstheorie in die Menge wirft oder sich in pennälerhafter Todessehnsucht wälzt. Vielmehr heißt es pragmatisch: „Ich will, dass Leute sagen, wenn sie mich scheisse finden.“
Derart unmittelbare Sätze werden begleitet von einer hochkompetenten Popmusik, die sich niemals im Selbstzweck ihrer mannigfaltigen Möglichkeiten suhlt, sondern das Lied an sich in den Mittelpunkt stellt. Was auch, um Namedropping mal nicht zu vermeiden, die klare Produktion von Olaf Opal tut: den Kern der Komposition freizulegen, nichts zuzukleistern und aufzublasen.
Kurz: ich würd denen sagen, wenn ich sie scheisse fände – lässt sich aber nicht machen.

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Angucken

Konzerte

  • 22.10.
    Hamburg
    Knust
  • 21.10.
    Münster
    Café Sputnik
  • 20.10.
    Köln
    Stereo Wonderland
  • 19.10.
    Düsseldorf
    Pitcher - Rock'n'Roll Headquarter
  • 18.10.
    Frankfurt
    Ponyhof
  • 17.10.
    München
    Milla
  • 15.10.
    Ludwigshafen
    Kulturzentrum dasHaus
  • 14.10.
    Stuttgart
    Café Galao
  • 13.10.
    Göttingen
    Nörgelbuff
  • 12.10.
    Rostock
    Helgas Stadtpalast
  • 11.10.
    Kiel
    Die Kieler Schaubude
  • 09.10.
    Hannover
    LUX
  • 08.10.
    Berlin
    Auster Club
  • 07.10.
    Leipzig
    Moritzbastei / Ratstonne
  • 06.10.
    Nürnberg
    Club Stereo
  • 05.10.
    Wien
    Kramladen
  • 04.10.
    Dresden
    Ostpol
  • 02.09.
    Friesoythe
    Unter Freunden Festival
  • 22.07.
    Dalhausen
    T-Mania Festival
  • 01.07.
    Meldorf
    Kulturkneipe Bornholdt

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